Bild zur Ausstellung FünfzehnSüd von Carolina Frank im fotoK [2], September 2016

FünfzehnSüd // Ausstellung 8. – 18. September 2016

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Bild zur Ausstellung FünfzehnSüd von Carolina Frank im fotoK [2], September 2016

© Carolina Frank – Portraits // Bild zur Ausstellung FünfzehnSüd

FünfzehnSüd
Eine Ausstellung im und über den 15. Bezirk

Das Projekt FünfzehnSüd ist eine fotografische Arbeit mit und über BewohnerInnen des 15. Bezirks in Wien und greift Fragen der Stadtentwicklung und sozioökonomischen Umstrukturierung sowie das Potential der kulturellen Vielfalt am Beispiel persönlicher Geschichten der BewohnerInnen auf. Mehr über das Projekt

Fotografie Portraits & Konzept: Carolina Frank
Techniken: Fotografie, Gespräch, Video, Website

Urbane Bildersammler_innen | Interviewpartner_innen:
Alexander Salzmann, Amir, Anna Renner, Astrid Schartner, Brigitte, Christina Berzaczy, Christiane Rainer, Christine Schörkhuber, Daniel, Dominic Haffner, Erfan Ali Huseini, Erika Sehner, Filip Govaerts, Flo, Fritz, Harald Fassler, Hui Ye, Hüseyin Koc, Joe, Jonas, Lale Rodgarkia-Dara, Lino Ort, Matn, Michal Sikyta, Netra Bahadur Khadka, Nihayika Khadka, Niru Lamichhane, Pez, Pratibha Karki, Robert Duda, Sujan Poudel, Surya Lamichhane, Veronika Ehm, Veronika Mayer, Viktoria Laimbauer, Vina Yun, Wolfi, Zeynep

FünfzehnSüd

Eröffnung: Mi., 7. September 2016 um 19 Uhr
fotoK [2], Reindorfgasse 38, 1150 Wien

Ausstellung: 8. bis 18. September 2016
Fr., 9.9. und Sa, 10.9. von 14 bis 21 Uhr
Do., 15.9. und Fr. 16.9. 16 bis 20 Uhr

Finissage: So., 18. September um 11 Uhr

Workshop: Mi., 14. September von 14 bis 16 Uhr
JedeR ist ExpertIn! – Schichten und Geschichte.

mit Antje Lehn und Carolina Frank
Die Teilnahme ist kostenlos.

Weblinks:
Website des Projekts: fuenfzehnsued.weebly.com
Mehr zum Workshop „JedeR ist ExpertIn! – Schichten und Geschichte.“ auf unserer Website
Die Veranstaltung als Facebook-Event

Website von Carolina Frank: carolinafrank.net
Carolina Frank auf tumblr


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Mehr über das Projekt Fünfzehnsüd von Carolina Frank

Es hat sich einiges getan rund um die Reindorfgasse, den Sparkassaplatz und den Schwendermarkt. Leerstehende Ladenlokale wurden und werden von Menschen aus der Kreativbranche übernommen. Die Gebietsbetreuung kümmert sich u.a um eine Aktivierung des Leerstands in der Sechshauserstraße und Reindorfgasse. Blocksanierungsgebiete sind definiert. Die Initiative „Samstag in der Stadt“ ist seit mehreren Jahren mit diversen Aktivitäten um eine vermehrte Belebung des Schwendermarktes und einen Ort des Zusammenkommens für AnwohnerInnen im Sinne einer aktiven Nachbarschaft bemüht. Einfach 15, ein Zusammenschluss aus Geschäftsbetreiber_innen, Kunst-und Kultureinrichtungen sowie interessierten Anrainer_innen rund um die Reindorfgasse setzt auf Veranstaltungen mit Eventcharakter und interne Vernetzung, um die Nachbarschaft zu stärken und den Bezirk und seine Aktivitäten auch über die Bezirksgrenzen hinaus bekannter zu machen.

Doch wie nehmen die Bewohner_innen diese Veränderungen wahr? Welche Orte werden frequentiert? Und wie gestalten die Bewohner_innen ihren Bezirk? Anhand eines fotografisch/textlich basierten Austauschs mit Bezirksbewohner_innen wird diesen und weiteren Fragestellungen in der Ausstellung FünfzehnSüd nachgegangen. Ausgangspunkt sind die Bewohner_innen und ihre Lebensalltage sowie Vereine und Initiativen, die sich im Bezirk engagieren. Ich fotografiere sie in ihren Wohnungen, an ihren Arbeitsplätzen oder an von ihnen gewählten Orten im Bezirk. Danach werden die Bewohner_innen selbst zu Akteur_innen und bekommen von mir den Aufrag, mit einer analogen Einmalkamera Ihren Alltag im Bezirk zu dokumentieren. Die dabei entstehenden Bilder sind das Ausgangsmaterial für Interviews, die ich mit den Bewohner_innen über die von ihnen fotografierten Orte führe. Diese Methode einer reflexiven Fotografie habe ich aus der empirischen Sozialforschung entlehnt, die Fotografien als Grundlage für Interviews heranzieht. Dadurch können Assoziationen, Erinnerungen und sensorische Wahrnehmungen geweckt werden. Die Fotografien erzählen auf visueller Ebene Geschichten. Diese sind mit den Interviews verwoben, die persönlich Erlebtes, Ereignisse im Grätzel und politisch über den Bezirk hinausreichende Ereigniss wiedergeben. Die von mir gewählte Methode der Bild-Text Verschränkung macht so die unterschiedlichen Ebenen der Erzählung sichtbar. Ein wichtiger Grundgedanke der Ausstellung ist der der Vernetzung und des Austausches: der Wunsch, den Kontakt der Menschen, die im Grätzel leben, und der Initiativen, die dort tätig sind, zu stärken.